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Fruchtfolge

... wird in Kürze fertig sein!

Fruchtfolge

Aufeinanderfolge von Nutzpflanzen auf einer bestimmten Anbaufläche, bezogen auf den jährlichen Turnus.
Wenn dieselbe Gemüseart häufig hintereinander angebaut wird, spricht man von enger oder einseitiger Fruchtfolge; bei größeren Anbaupausen, während derer andere Gemüse das Beet belegen, von weiter Fruchtfolge.
In ähnlichem Wortsinn bezeichnet man als Fruchtfolge auch die aufeinander abgestimmte, sich im mehrjährigen Abstand wiederholende Abfolge verschiedener Pflanzen; z.B. Zucchini-Kohlrabi-Erbsen, im 4. Jahr dann wieder Zucchini usw.
Im Gegensatz dazu steht der ständige Anbau ein- und derselben Art, Monokultur genannt. Hier nehmen auf Dauer selbst bei ausreichender Düngung die Erträge ab, die Anbauprobleme zu. Die Gründe dafür sind:

  • einseitiger Nährstoffentzug und allmähliche Beeinträchtigung der Bodenfruchtbarkeit.
  • Vermehrung typischer und auf die angebaute Art spezialisierter Schädlinge und Krankheiten
  • Zunahme bestimmter Unkräuter, die sich unter stets gleich bleibenden Bedingungen gut entwickeln können.
  • Teils auch Ausscheidung wachstumshemmender Stoffe über die Wurzeln der Kulturpflanzen, die sich im Boden anreichern.

Das Zusammenwirken dieser Faktoren ist auch als Bodenmüdigkeit bekannt. Um dies zu vermeiden, sollte man stets eine weite Fruchtfolge einhalten, indem man z.B. Kohl oder Tomaten nur alle 3 bis 4 Jahre auf der Fläche anbaut, und zudem einen Fruchtwechsel mit Pflanzen aus verschiednenen Familien anstreben.

 

Quelle: Flora Garten / Das grosse Gartenlexikon von Joachim Mayer, Verlag Ulmer.

Dienstag, 07.11.

Heute zu tun

Bei milden Temperaturen Pastinaken und Topinambur ernten.

Fruchtfolge
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