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Pflanzenschutz

Kren schützt vor Monilia!

Eine Spritzbrühe aus Krenwurzeln und-blättern schützt vor Monilia.

Zubereitung:

bei akutem Befall:

  • 50 g frisch ausgetriebene Blätter klein schneiden, Wurzeln raspeln
  • mit 1 l kochenden Wasser übergießen
  • 20 min zeihen lassen
  • abseihen
  • den Sud unverdünnt auf Stengel und Blätter ausbringen

vorbeugend:

  • Verdünnung 1:5 direkt in die Obstblüte spritzen

Vorbeugen ist besser ...

Die wärmeren Tage zu Saisonbeginn nutzen nicht nur die Pflanzen zum Wachsen und Blühen.
Auch die bei Gärtnern nicht so beliebten tierischen Mitbewohner beginnen jetzt, sich bemerkbar zu machen.
Bevor sich Schnecken, Läuse und Co. explosionsartig vermehren, sollte man sie händisch entfernen.
Eine weiter Möglichkeit, unerwünschte 'Mitesser' fernzuhalten, ist der Anbau von Zwiebel, Porree und Lauch in gefährdeten Kulturen. Deren Geruch mögen viele 'Schädlinge' nicht.
Schnecken und Wühlmäuse hält ein Hochbeet am wirkungsvollsten fern.

siehe auch: Abwehr-Pflanzen

Brennessel-Jauche

Ein kg Brennessel auf 10 l Wasser
10-14 Tage gären lassen
auf 1:10 oder 1:20 mit Wasser verdünnen

Brennesseln von Frühjahr bis zum Sommer (vor der Blüte) bodentief mit der Sichel oder Gartenschere abschneiden. Die Wurzeln dabei nicht aus der Erde ziehen!

Die Brennesseln grob zerkleinern und einen Eimer (nicht aus Metall) damit füllen. Mit Regenwasser auffüllen. Mit einem Drahtgitter abdecken, damit keine Tiere hineinfallen, und zwischen Deckel und Gefäß Holzstückchen klemmen für eine gute Belüftung.

Nach einigen Tagen schaumt die Brühe und die Brennesseln steigen nach oben. Alle 1-2 Tage mit einem Holzstab umrühren und die grüne Masse nach unten drücken.

Sobald die Brühe klar ist und keine Blasen mehr aufsteigen, ist die Jauche fertig.
Abseihen und vor dem Gießen auf 1:10 oder 1:20 mit Wasser verdünnen!

Christrosen

Flecken an Christrosen:
Treten an Christrosen braunschwarze Flecken auf, die vom Blattrand ausgehend nach innen wachsen, handelt es sich um die Schwarzfleckenkrankheit, die durch den Pilz Coniothyrium hellebori hervorgerufen wird.
Gegenmaßnahmen:
- befallene Blätter abschneiden, damit sich die Krankheit nicht ausbreitet,
- nur sehr zurückhaltend düngen

 

 

Pflanzen als Schädlingsbekämpfer!

Biologischer Pflanzenschutz: Pflanzen vertreiben unerwünschte Gäste!

Ameisen: Kerbel, Lavendel, Majoran, Pfefferminze
Blattläuse: Kartoffeln, Kerbel, Knoblauch, Lavendel, Salbei
Erdbeermilben: Knoblauch, Lauch
Fliegen: Basilikum
Kartoffelkäfer: Kapuzinerkresse, Kren (Meerrettich), Pfefferminze
Kohlerdflöhe: Bohnen, Pfefferminze, Salat, Sellerie, Spinat
Kohlweißling: Kartoffeln, Paradeiser (Tomaten), Pfefferminze, Sellerie
Lauchmotte: Karotte (Möhre), Petersilie, Sellerie
Möhrenfliege: Knoblauch, Porree, Schnittlauch, Zwiebeln
Nematoden: Ringelblume, Tagetes
Spargelkäfer: Paradeiser (Tomaten)

Weiße Fliege: Duftpelargonien

Fotos: wikipedia

Pilzkrankheiten vorbeugen ...

... mit Ackerschachtelhalm-Brühe:
Ackerschachtelhalm-Brühe wirkt vorbeugend gegen Pilzerkrankungen:

Vorbereitung:
1 kg frische oder 150 g getrocknete Pflanzen 24 Stunden in 10 l Wasser einweichen.
Am nächsten Tag eine halbe Stunde lang köcheln.
Dann abkühlen lassen und anschließend abseihen.

Anwendung:
Vor dem Ausbringen 5-fach mit Wasser verdünnen und Pflanzen bei trockenem (sonnigen) Wetter regelmäßig vom Frühjahr bis zum Sommer wöchentlich spritzen.

Bei akuter Gefährdung an drei hintereinanderfolgenden Tagen spritzen.

 

 

Rosen

Schwarze Kügelchen an Rosentrieben:
Hier handelt es sich um die Eier der Großen Rosenblattlaus. Aus ihnen schlüpfen im Frühjahr die Larven, die sich sofort über die jungen Triebe hermachen.

Gegenmaßnahmen
:
- Zweige, an denen Eier haften, mit dem Rosenschnitt im Frühjahr abschneiden oder die Eier mit einer (Zahn-)Bürste und Seifenwasser von den Trieben abbürsten.

 

 

Sellerie

Sellerie locker pflanzen!

Sellerie ist bei feuchtem Wetter für den Erreger der Septoria-Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola) besonders anfällig, wenn er zu eng gepflanzt wird.

Krankheitssymprome:
gelblich-braune bis grau-braune Flecken an den Sellerieblättern, in der Mitte der Flecken sind die Fruchtkörper als schwarze Pünktchen zu erkennen. Die Blätter werden gelb und sterben ab. Das schwächt die Pflanze und führt dazu, dass der erwünschte Knollenzuwachs ausbleibt.

Vorbeugung:
- das Pflanzen von widerstandsfähigen Sorten, z.B. ‘Bergers Weiße Kugel’ oder ‘Mentor’.

Ganz wichtig: die Pflanzen  nicht zu eng setzten, damit die Blätter nach Regen schnell wieder abtrocknen können.
Fruchtwechsel einhalten, da der Pilz im Boden überdauert.

Quelle: Garten und Haus

 

Dienstag, 07.11.

Heute zu tun

Bei milden Temperaturen Pastinaken und Topinambur ernten.

Pflanzenschutz
Umsetzung: softimpact GmbH information-technology