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Nützlinge

übernommen aus der im NL von www.gartenpolylog.org erschienenen
SERIE NÜTZLINGE IM GEMEINSCHAFTSGARTEN
VON MARIANNE HAIDER

OHRWÜRMER
Ohrwürmer sind nachtaktive Allesfresser. Sie fressen mit Vorliebe Blatt- und Schildläuse, kleine Raupen, Erdflöhe und verschiedene Larven. Erwachsene Ohrwürmer können in einer Nacht bis zu 120 Blattläuse vertilgen. Sie verschmähen jedoch auch weiche Pflanzenteile nicht. Aus diesem Grund werden sie
von manchen GärtnerInnen auch als Schädlinge angesehen. Sie betreiben intensive Brutpflege. Die Eier bzw. Larven werden beschützt und gepflegt.

SCHWEBFLIEGEN
Die erwachsenen Schwebfliegen ernähren sich vorwiegend von Honigtau und Nektar. Sie besitzen keinen Stachel. Die Tiere können fliegend in der Luft verharren. Ihre Eier legen sie in der Nähe von Blattlauskolonien ab, denn ihre Larven sind hervorragende Blattlausjäger. Während der zweiwöchigen Larvenzeit werden bis zu 700 Blattläuse verzehrt.

FLORFLIEGEN
Florfliegen überwintern sehr gerne in Häusern. Sowohl die ausgewachsenen Tiere als auch ihre Larven sind  bewährte Blattlausjäger. Eine Larve vertilgt während ihrer dreiwöchigen Entwicklungsphase ca. 450  Blattläuse und/oder 12000 Milbeneier.

AMEISENJUNGFER
Diese libellenähnlichen Insekten jagen nachts kleine Insekten. Ihre Larven sind als Ameisenlöwen bekannt.  Sie leben an regengeschützten, sandigen Stellen am Grunde eines selbst errichteten  Fangtrichters. Der Trichter dient als Falle für Ameisen und andere Insekten.

GALLMÜCKEN
Die Larven einiger Arten leben in Pflanzenteilen und regen durch Ausscheidungen die Pflanze dazu an,  Gallen (Gewebswucherungen) zu bilden. Jedoch gibt es auch räuberische Gallmücken. Die Weibchen legen ihre Eier in einer Blattlauskolonie ab. Nach dem Schlüpfen der Maden beginnen diese die Blattläuse auszusaugen.

HEUSCHRECKEN
Heuschrecken sind in Mitteleuropa mit rund 80 Arten vertreten. Einige Heuschreckenarten sind rein auf pflanzliche Kost angewiesen. Die meisten jedoch bevorzugen eine Mischkost bzw. ernähren sie sich  ausschließlich von anderen Insekten. So frisst zum Beispiel das Grüne Heupferd sehr gerne  Kartoffelkäferlarven, die von den meisten anderen Räubern verschmäht werden. Eichenschrecken sind auf Blattläuse spezialisiert. Rund die Hälfte der heimischen Arten sind so selten geworden, dass sie als  gefährdet angesehen werden können.

WANZEN
Zahlreiche Wanzenarten leben räuberisch und ernähren sich von Läusen, Raupen und Insektenlarven.

Dienstag, 07.11.

Heute zu tun

Bei milden Temperaturen Pastinaken und Topinambur ernten.

Nützlinge
Umsetzung: softimpact GmbH information-technology