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Spätsommerblüher

Spätsommerblüher

Sommerzeit ist Urlaubszeit, auch im Garten, wo der Garten-Eibisch [Hibiscus syriacus-Sorten], Tamarisken [Tamarix] und der Schnurbaum [Sophora] Urlaubsflair verbreiten.

Mit seinen großen, farbenfrohen Blüten ist der Garten-Eibisch ein besonders auffallender und schöner Spätsommerblüher: Er erinnert an die Nationalblume Hawaiis. Doch anders als der Hibiscus aus Hawaii, der mit seinen prachtvollen Blüten Urlaubsträume weckt, ist der hier erhältliche Hibiscus winterhart. Die Staubgefäße sind sehr interessant - sie sind zu einer Art Staubblattsäule verwachsen, die manchmal weit aus der Blüte herausragt. Manche Sorten haben auch ein dunkles "Auge" in der Blütenmitte, das zusätzlich zum Reiz des Hibiscus beiträgt. Dieser interessante, etwa 1,5 bis 2 Meter hohe Blütenstrauch wächst am besten an einem sonnigen, warmen Standort. Er kann auch gut in Kübel gepflanzt werden und bringt mit seinen großen Trichterblüten eine fast tropische Atmosphäre in den Garten, auf die Terrasse oder auf den Balkon.

Die Tamariske [Tamarix] ist eine filigrane Schönheit mit südeuropäischem Charme: Tamarisken wachsen häufig im Mittelmeerraum und sind dort vielfach in Strandnähe zu finden. Mit ihren dünnen Zweigen und den feinen, nadelartigen Blättern erinnern diese eleganten Sträucher an große Heidepflanzen. Es gibt mehrere Tamariskenarten. Ihre Größe variiert von zwei bis vier Metern und auch Blütezeit und -farbe sind je nach Art unterschiedlich. Die zart rosafarbenen bis dunkel rosaroten Blüten erscheinen entweder im Frühling oder im August und September.

Auch der Fingerstrauch [Potentilla] bringt die Farbe der Sonne in den spätsommerlichen Garten, denn die meisten Sorten haben leuchtend gelbe Blüten: Der deutsche Name Fingerstrauch geht auf die zierlichen, mehr oder weniger handförmigen Blätter zurück. Diese kleinen Sträucher sind pflegeleicht und sehr blühfreudig, manche werden nur 0,5 Meter hoch, andere etwas über einen Meter. Je nach Wuchsform und Höhe eignen sie sich zum Beispiel für niedrige Blütenhecken oder für Tröge und Kübel.

Auch manche Stauden wie der Purpursonnenhut [Echinacea] und die Herbstanemonen beleben den Garten mit ihren Blütenfarben: Der Purpursonnenhut stammt aus den Prärien Nordamerikas und hat große Blütenköpfe mit rosaroten Strahlenblüten und einer kontrastreichen dunkelbraunen Mitte. Dieser eindrucksvolle Spätsommerblüher wird bis 1 Meter hoch und kann je nach Sorte weiß, rosa oder rot blühen. Der Purpursonnenhut hat eine große Anziehungskraft auf Schmetterlinge und blüht lange: Wird Verblühtes entfernt, bilden sich noch einmal neue Blüten. Auch manche Herbstanemonen blühen im August, späte Sorten bringen sogar bis in den Oktober hinein Farbe in den Garten. Ihre Blüten leuchten weiß, rosa oder rot. Diese eleganten Stauden haben feine, schlanke Stängel, die bis zu einem Meter lang werden können und sich mit ihren dünnen Blütenblättern schon im leichtesten Windhauch wiegen.


Quelle: NL Garten & Technik vom 08.06.2011

Dienstag, 07.11.

Heute zu tun

Bei milden Temperaturen Pastinaken und Topinambur ernten.

Spätsommerblüher
Umsetzung: softimpact GmbH information-technology